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Maximale Hygiene, maximale Sicherheit. Mit Schneidereit Professional.

Bakterien und Viren breiten sich immer wieder und nahezu unaufhaltsam aus. Die Auswirkungen des Corona-Virus sind aktuell weltweit zu spüren. Die Angst vor einer Ansteckung sorgt für Engpässe bei Desinfektionsmitteln und Mundschutz, Schulen werden geschlossen, infizierte Personen unter Quarantäne gestellt. Die Bevölkerung wünscht sich in diesen Tagen den besten Schutz vor der viralen Gefährdung. Mit der richtigen Prävention wird die Infektionsgefahr auf ein Minimum reduziert.

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Komplette Ratenfreiheit bei Neuverträgen bis ins nächste Jahr

Um betroffene Kunden finanziell in dieser akuten Krisensituation zu unterstützen, bietet Schneidereit Professional schon seit Beginn der bundesweiten Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie eine Stundung der monatlichen Mietraten an.

„Die sich massiv ändernde Lage verlangte ein Höchstmaß an Flexibilität. Intern und vor allem durch Kulanz gegenüber unseren Kunden. Wir haben unseren Kunden angeboten, dass die fixen Mietraten der laufenden Verträge, entsprechend der individuellen Situation, zwischen drei und neun Monaten ausgesetzt werden können, so dass die Betriebsbereitschaft ohne finaziellen Engpass gewährleistet ist“, sagt Arnd Lütticke, Geschäftsbereichsleiter Vertrieb von Schneidereit Professional.

Da die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie jedoch nicht so schnell überstanden sein dürften, sind nun mittel- bis langfristige Entlastungen gefragt. Schneidereit Professional hat daher eine weitere Unterstützung ins Leben gerufen.

Die Maßnahme beinhaltet die komplette Ratenfreiheit bei Neuverträgen, die bedarfsweise bis ins Jahr 2021 in Anspruch genommen werden kann. Durch die kostenlose Zugabe des Medic-Programms für desinfizierendes Waschen ist so auch die Neuausstattung oder der Geräte-Tausch mit professioneller Maschinentechnik in der aktuellen Lage möglich, ohne dass die Liquidität der Kunden belastet wird.

Gerade in diesen unsicheren Zeiten, ist es für Schneidereit Professional als echter Partner der Reinigungsunternehmen enorm wichtig, seine Kunden, die tagtäglich für die nötige Hygiene sorgen, nicht nur finanziell, sondern auch organisatorisch im Reinigungsprozess zu unterstützen. So steht das Netz von über 140 Servicetechnikern in Deutschland und in Österreich weiterhin uneingeschränkt zur Verfügung. Ebenso wurden Liefer- und Produktionsenpassen frühzeitig entgegengewirk, sodass benötigte Maschinen schnell und unkompliziert geliefert und in Betrieb genommen werden.

CMS 2019

Schneidereit präsentiert die Neuheit für absolute Sicherheit beim Waschen.

Auf der diesjährigen CMS in Berlin gab Schneidereit Professional unter dem Motto „Das Original. Oft kopiert, nie erreicht!“ Einblick in ihre Produktlösungen und Serviceleistungen. Das Unternehmen gilt deutschlandweit als einziger Full-Service- Anbieter, der seinen Kunden individuelle Produktlösungen und maschinelle Ausstattungskonzepte rund um das Thema professionelles Waschen und digitale Zeiterfassung liefert.

An 11 verschiedenen Stationen präsentierte Schneidereit Professional am Messestand auf der CMS zahlreichen Interessenten, Geschäfts- und Industriepartnern sowie Pressekontakten die Highlights ihrer Produktreihe und Maschinenanwendungen.

Als sicherste Art zu waschen und Neuheit im Haus Schneidereit Professional wurde den Besuchern der CMS „ProTec“ vorgestellt. Die moderne Technik dieser Waschmaschine verspricht den Anwendern neben der Sicherheit in den verschiedensten Bereichen eine deutliche Effizienzsteigerung, konstant optimale Reinigungsergebnisse und Schonung der Umwelt bei exakter Dosierung.

Die Nominierung von „ProTec“ für den PURUS INNOVATION AWARD ist ein Erfolg für Schneidereit Professional und zeigt, dass das Unternehmen Kundenwünsche und Marktbedürfnisse im Blick hat. „Mit ProTec haben wir eine weitere Entwicklung in Richtung Prozesssicherheit bei der Moppaufbereitung angestoßen, die von unseren Maschinenanwendern ersehnt wurde, und was uns dank bewährter SMAS-Technik nicht allzu schwer gefallen ist,“ so Kai Lang, Produktmanager bei Schneidereit Professional. Das eigens von Schneidereit Professional entwickelte Mopp-Aufbereitungs-System „SMAS“ ist ein durchgängiger Aufbereitungsprozess für Mopps und Tücher, der mit einem einzigen Tastendruck gestartet werden kann.

Zusätzlich stellte Schneidereit Professional eine eigens entwickelte Mopp Filter Technologie vor, eine Neuheit der EcoDry Wärmepumpentrockner Linie. Ein dritter eingebauter Filter aus einem feinmaschigen Edelstahlgewebe sorgt für zusätzlichen Schutz der Wärmepumpe und erleichtert durch eine anwenderfreundliche Reinigung die Instandhaltung der Maschine.

Unter dem Slogan „you name it, we have it“ konnten die Besucher ihrer Kreativität freien Lauf lassen: per Touchscreen erstellten sie ihre individualisierten und ganz persönlichen Blenden für ihre Waschmaschine.

Mit der Erweiterung der Produktsparte T.R.A.C. bietet das Unternehmen aus Solingen den Messebesuchern mit „TRAC Mobile“ eine einfache, datenschutz- und arbeitsrechtkonforme Lösung für ihre Zeiterfassung an, die mobil von überall erfasst und verwaltet werden kann.

Die Waschmaschine als Grundstein der Prozessgestaltung: Per Touchscreen designten die Messebesucher ihre ganz persönliche Waschmaschinenblende.
Das umfangreiche Service-Angebot war auch auf der diesjährigen CMS ein Gesprächsthema.
„ProTec“ ist die sicherste Art zu waschen und wurde als einzige Waschmaschinenneuheit im Markt für den PURUS INNOVATION AWARD nominiert.
zip.-Download der Pressemitteilung sowie Bilder
Hier finden Sie ein PDF der Pressemitteilung.

Schön sauber shoppen

Aufbereitung von Mopps und Tüchern

Einkaufszentren leben von einem gepflegten Erscheinungsbild. Für eine professionelle Unterhaltsreinigung braucht es u.a. hygienisch aufbereitete Reinigungstextilien. In der City-Galerie in Siegen sorgen Maschinen von Schneidereit für saubere Mopps und Tücher – und somit für ein sauberes Shoppingerlebnis.

Tagtäglich strömen mehr als 25.000 Besucher in die in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof gelegene City-Galerie in Siegen. Sie ist eines von mehr als 100 Shoppingcentern in Deutschland, die von der Hamburger ECE Projektmanagement GmbH verwaltet werden. Auf drei Verkaufsebenen mit 23.500 m² Verkaufsfläche bietet das Siegener Center ein breit gefächertes Warenangebot und gastronomische Vielfalt. Für die tadellose Gesamterscheinung des Objektes sorgt u.a. der Siegener Eichenauer Gebäudeservice GmbH & Co. KG mit der Unterhaltsreinigung.

Seit nunmehr sechs Jahren pflegt Eichenauer eine enge Zusammenarbeit mit der Solinger Schneidereit GmbH. Alle der bei Eichenauer im Einsatz befindlichen Schneidereit-Waschmaschinen sind mit dem 360°-Mietmodell der Schneidereit GmbH finanziert. Hierbei handelt es sich laut Unternehmen um ein Rundum-Sorglos- Paket, das den Anwender von allem vorhersehbaren und unvorhersehbaren Aufwand finanziell und organisatorisch befreien soll. Sollte also Eichenauer im Betriebsablauf einmal technische Unterstützung benötigen, wird die Betriebsbereitschaft der Technik von Schneidereit innerhalb von 24 Stunden wiederhergestellt. Auch die Kosten für Bedienungsfehler oder vermeidbare Reparaturen sind inkludiert. Schneidereits Key-Account-Manager Sascha Sorak, Fachwirt für Reinigung und Hygiene sowie staatlich geprüfter Desinfektor, betreut Eichenauer in allen Belangen der Kundenbeziehung und in der professionellen Anwendung der installierten Waschtechnologien. So leistet Sorak einen wertvollen Beitrag für reibungslose Abläufe.

In Bezug auf die Aufbereitung oder Vorkonditionierung von Mopps und Tüchern setzt Eichenauer in Siegen auf das Schneidereit- Mopp-Aufbereitungs-System SMAS. Mit diesem System hat Schneidereit Professional nach eigenen Angaben einen durchgängigen Prozess für die Aufbereitung von Mopps konzipiert und realisiert, der auch den Anforderungen des Robert Koch-Instituts zur Desinfektion Rechnung trägt. Darüber hinaus schone SMAS die Umwelt bei genauer Dosierung der Waschchemie und mit bis zu 90 Prozent weniger Wasserverbrauch für den gesamten Reinigungsprozess. Die Bedienung funktioniert laut Anbieter einfach und schnell. Die notwendigen Programme für den Wasch- und Reinigungsprozess des Kunden werden jeweils vor Inbetriebnahme der Maschine von Schneidereit eingerichtet – und zwar exakt auf die Bedürfnisse des Kunden abgestimmt. In der City-Galerie in Siegen arbeitet eine „MoppWash“-Maschine mit einem Fassungsvermögen von 7 kg, verbunden mit der sogenannten SMAS-Steuerung, die bedarfsorientiert auf drei verschiedene Reinigungsmittel zugreift: eines für die Sanitär- bzw. Toilettenreinigung, ein weiteres für Steinböden sowie ein zusätzliches Waschmittel für die Textilien. Die elektronisch gesteuerten Dosierpumpen sorgen dafür, dass die Waschmittelmenge über den ganzen Waschvorgang hinweg exakt gleichbleibt, so Schneidereit. Bis zu neun Mal am Tag befüllt eine der drei für das Objekt zuständigen Reinigungskräfte die Maschine. Die Mikrofasermopps werden mithilfe von SMAS soweit aufbereitet, dass diese nach dem Waschen nebelfeucht in speziellen Aufbewahrungsboxen zwischengelagert und anschließend auf einem Servicewagen in die jeweiligen Reviere gebracht werden können. Lucia Vece, Tageskraft der Firma Eichenauer in der City-Galerie, schätzt mit ihren beiden Kolleginnen die einfache Bedienung der Waschmaschine und insbesondere die kurzen Rüstzeiten aufgrund der bereits fertig aufbereiteten Wischbezüge.

Waschtechnik clever mieten

Um langfristig konkurrenzfähig und innovativ zu bleiben, ist es für Unternehmen wichtig, in moderne Technik zu investieren. Dabei haben sie zahlreiche Möglichkeiten, eine notwendige Investition zu finanzieren: Sie bezahlen aus eigenen Mitteln, greifen auf einen Bankkredit zurück oder sie nutzen die Finanzierungsalternative Mieten.

Unternehmen fällt es beim Mieten in der Regel leichter, in neue Maschinen zu investieren, nachzurüsten oder diese auszutauschen. Mieten schont die Liquidität des Unternehmens. Damit bleibt der Betrieb finanziell flexibler, da das Investitionsobjekt nicht sofort komplett bezahlt muss. Das Eigenkapital wird geschont. Dies kann einen positiven Einfluss auf die Kreditwürdigkeit des Unternehmens aus Bankensicht haben. Miete hat außerdem den Vorteil, dass Aufwendungen und Einnahmen der Investition zeitgleich anfallen. Der Zahlungsfluss verläuft mit der Nutzungsdauer parallel und ist unbeeinflusst von eventuellen Zins- oder Ratingveränderungen des Unternehmens.

Mietmodell ist nicht gleich Mietmodell

Die vorgenannten Fakten sind gute Gründe, sich je nach Sachlage für ein Mietmodell bei e einer Investition in neueWaschtechnik zu entscheiden. Aber Miete ist nicht gleich Miete. Neben den erwähnten Vorteilen wie Schonung der Liquidität und der Eigenkapitalquote bedarf es bei den Mietmodellen einer detaillierten Betrachtung. Ein günstiger Mietpreis mag auf den ersten Blick sehr verlockend wirken. Ein zweiter Blick zum genauen Vergleich von inkludierten Leistungen und Gesamtpreis ist entscheidend. So ist es in vielen Modellen Standard, dass sowohl die Anlieferung als auch die Inbetriebnahme der Maschinen inklusive Anschluss an Strom und Wasser und Schulung der Bediener enthalten ist. Eine Besonderheit bildet der Punkt Instandhaltung. Häufig sind Reparaturen – auch außerhalb der Gewährleistung – in den monatlichen Raten berücksichtigt. Allerdings sollte vor Vertragsabschluss genau darauf geachtet werden, ob auch solche Defekte abgedeckt sind, die beim gewerblichen Gebrauch von Waschtechnik am häufigsten auftreten. Dazu gehören zum Beispiel Heizungsausfälle, Verstopfungen oder Bedienfehler. Weitere Arbeiten oder Leistungen, die nachträglich berechnet werden, können die Gesamtkosten zum Ende überraschend in die Höhe treiben. Ein Maximum an Flexibilität erreicht ein Modell dann, wenn neben der Installation und der Instandhaltung zusätzlich die Anpassung der Maschinenkapazität aufgrund eines veränderten Waschaufkommens oder die Umstellung der Geräte in den Mietkonditionen enthalten sind. Diese Unterschiede werden deutlich, wenn man sich zum Beispiel das Modell des 360° Service-Anbieters Schneidereit Professional und das eines klassischen Mietpreismodells anschaut.

Das Modell 360° Service von Schneidereit Professional

Bereits vorVertragsabschluss unterstützt Schneidereit den Kunden bei der Bedarfsermittlung der geplanten Investition und erstellt ein Aufmaß für die spätere Aufstellung. Nach der kostenfreien Lieferung wird die Maschine von Schneidereit an der Betriebsstätte komplett eingerichtet und auf alle Funktionen hin noch einmal getestet. Im Anschluss schult Schneidereit die Anwender prozessgerecht – gegebenenfalls mitsamt RKI-konformer Umsetzung. Wenn nötig, auch mehrfach. Sollte der Kunde im Betriebsablauf einmal technische Unterstützung benötigen, arbeitet für ihn ein Netz von mehr als 50 Service- Stützpunkten, um die Betriebsbereitschaft der Technik innerhalb von 24 Stunden wiederherzustellen. Auch die Kosten für Bedienungsfehler oder vermeidbare Reparaturen sind laut Schneidereit inkludiert. Würde sich während der Vertragslaufzeit herausstellen, dass die Wasch-oder Trockenkapazität nicht mehr ausreicht, sei es möglich, die Maschinengröße entsprechend des neuen Bedarfes flexibel zu verändern. Selbst der komplette Austausch aufgrund technischer Anforderungen wäre in den monatlich fixen Raten inkludiert. Schneidereit betont, dass mit diesem kundenorientierten Mietmodell unvorhersehbare Ausgaben, zum Beispiel durch Reparaturen oder Verschleiß, außen vor bleiben. Das Kundenbudget würde nicht außerplanmäßig belastet. Zu guter Letzt werde der Kunde auch bei Vertragsende unterstützt: Er könne die genutzten Maschinen einfach zurückgeben oder auf Wunsch gegen Neugeräte austauschen. „Mit unserem Service 360° wollen wir für unseren Kunden ein langjähriger Partner sein, der ihn von allem vorhersehbaren und unvorhersehbaren Aufwand finanziell und organisatorisch befreit”, erklärt Uwe Rütjes, geschäftsführender Gesellschafter der Schneidereit GmbH.

Wäsche und Aufbereitung von Reinigungstextilien

Hygienisch und umweltschonend.

Der von der DianaKlinik in Bad Bevensen auferlegte hohe Qualitätsanspruch zeigt sich nicht nur in der medizinischen Versorgung, sondern auch in der Verfolgung und Einhaltung hoher Hygienestandards bei der desinfizierenden Reinigung wie auch bei der Unterhaltsreinigung. Bei der Wäsche von Reinigungstextilien setzt das Haus auf ein Mopp-Aufbereitungssystem, das den hohen Anforderungen des Robert Koch-Instituts zur Desinfektion Rechnung trägt.

Im Osten der Lüneburger Heide, nordöstlich von Celle, liegt die Kurstadt Bad Bevensen. Hier haben sich zahlreiche Kliniken angesiedelt und bieten auf ihren Fachgebieten ein auf die ländliche Struktur spezialisiertes Angebot.

Die Zeit war reif für Veränderungen

Die DianaKlinik in Bad Bevensen verfügt mit ihren Abteilungen Geriatrie, Orthopädie, Neurologie und Psychosomatik über ein breites Behandlungsspektrum mit dem Schwerpunkt Rehabilitation und bietet Platz für bis zu 540 Patienten. Vor circa zweieinhalb Jahren gab es eine umfassende Umstrukturierung des Hauswirtschaftsbereichs der DianaKlinik. Mit Beginn dieser Maßnahme wurden auf Initiative von Frauke Dornhöfer, Teamleiterin Hauswirtschaft, und der Hygienefachkraft Karin Höbermann auch die bis hierher genutzten Reinigungstextilien infrage gestellt. Zu diesem Zeitpunkt lieferte ein externer Dienstleister die gereinigten Tücher und Wischbezüge. Dabei gab es über die gesamte Zeit betrachtet eine latente Unzufriedenheit mit dem bis dato praktizierten Prozess. Die Reinigungsteams der Klinik beklagten insbesondere die aufwendigen Qualitäts- und Mengenkontrollen bei der Anlieferung der gereinigten Tücher und Wischbezüge. Konkret be- und angesprochen wurden diese Mängel allerdings kaum. Ebenfalls waren die Qualität der Mopps an sich und auch die Beschaffenheit der Boxen für das Aufbewahren der Mopps suboptimal. In der Summe gab es also ausreichend Gründe für einen Neubeginn. Und mit diesen Einsichten lag es auf der Hand, darüber nachzudenken, den gesamten Prozess zukünftig selbst gestalten zu wollen; diesen zu kontrollieren und infolgedessen ein neues Konzept zu entwickeln sowie zu implementieren.

Gesucht und gefunden

So machten sich Frauke Dornhöfer und Karin Höbermann auf den Weg, geeignete Partner für die angestrebte Inhouselösung zu finden. Besonders hilfreich bei der Recherche war das Studium verschiedener Fachzeitschriften. „Dabei sind wir unter anderem beim Lesen von rationell reinigen auf Schneidereit Professional gestoßen, die bereits auf den ersten Blick einen überzeugenden Eindruck machten“, erzählt Frauke Dornhöfer. Beim Vergleich und Auswerten der Angebote fiel dann relativ schnell die Entscheidung, mit den Solingern ins Geschäft zu kommen. Karin Höbermann: „Neben den von Schneidereit angebotenen Produkten und Dienstleistungen war für uns auch das besondere Engagement des Key-Account-Managers René Friedrich von Schneidereit mitentscheidend, sodass die Wahl uns entsprechend leicht fiel. Rückblickend kann ich sagen, dass wir diesbezüglich alles richtig gemacht haben.“

Service von A bis Z mit Rundumversorgung

Um die Objekte mit einer konstanten monatlichen Rate zu finanzieren und darüber hinaus notwendige Serviceleistungen abzusichern, entschied sich die Klinik für das 360-Grad-Mietmodell von Schneidereit. Hierbei handelt es sich um ein Rundum-sorglos- Paket, das die Klinik von allem vorhersehbarem und unvorhersehbarem Aufwand finanziell und organisatorisch befreit. Sollte die Klinik im Betriebsablauf einmal technische Unterstützung benötigen, wird die Betriebsbereitschaft der Technik von Schneidereit innerhalb von 24 Stunden wiederhergestellt. Auch die Kosten für Bedienungsfehler oder vermeidbare Reparaturen sind inkludiert. Mit diesem kundenorientierten Mietmodell bleiben unvorhersehbare Ausgaben, zum Beispiel durch Reparaturen oder Verschleiß, außen vor. Das Klinikbudget wird nicht außerplanmäßig belastet.

Neue Technik und Verfahren erfolgreich im Einsatz

Nunmehr sind seit Anfang Dezember 2015 ein Trockner sowie zwei „MoppWash“-Waschmaschinen mit einem Fassungsvermögen von je 19,7 kg für die thermische beziehungsweise chemothermische desinfizierende Wäsche im Einsatz. Die bisher verwendeten Mopps aus Baumwolle wurden durch Mopps aus Mikrofaser ersetzt. Neben dem Standardwaschprogramm der Waschmaschinen wird das integrierte Mopp-Aufbereitungssystem SMAS von Schneidereit genutzt. Mit diesem System wurde ein durchgängiger Prozess für Mopps und Wischbezüge konzipiert und realisiert, der auch den hohen Anforderungen des Robert Koch-Instituts zur Desinfektion Rechnung trägt. Darüber hinaus schont SMAS die Umwelt bei genauer Dosierung der Waschchemie und mit bis zu 90 Prozent weniger Wasserverbrauch für den gesamten Reinigungsprozess. In SMAS sind der komplette Waschprozess sowie die vor- und nachgelagerten Arbeitsschritte berücksichtigt. So schafft das System die Voraussetzung, Tücher und Wischbezüge direkt im Anschluss an den Wasch- und Desinfektionsprozess mit dem verwendeten Bodenreiniger vorzubereiten. Für die Präparation der Mopps und Tücher zur Flächendesinfektion lassen sich zudem verschiedene, im Rahmenhygieneplan aufgeführten Flächendesinfektionsmittel verwenden.

Reinigungsmittel- und Wasserverbrauch wurde gesenkt

Die Mitarbeiter wurden vor Ort in zwei Gruppen an den Maschinen geschult. Seitdem starten bereits um 6.00 Uhr beide Maschinen mit einer Beladung. Der Waschtag endet um 19.30 Uhr mit der letzten Schicht und jede Maschine wurde am Ende des Tages zwölfmal mit Mopps oder Tüchern befüllt.

Nahezu 80 Prozent der Mopps werden komplett aufbereitet und kommen in nebelfeuchtem Zustand in die Aufbewahrungsboxen. 20 Prozent kommen in den Trockner, um dann in einem weiteren Arbeitsschritt mit Flächendesinfektionsmittel für die Fußböden vorbereitet zu werden. Die Boxen mit den aufbereiteten Mopps werden anschließend für den späteren Gebrauch in einem Regal zwischengelagert. Damit sind die Mopps sofort nutzbar. Wo bisher die Mopps getränkt und gepresst werden mussten, wird jetzt der gebrauchte Mopp bequem durch einen frischen Mopp ersetzt.

Karin Höbermann bestätigt, dass der Reinigungsmittel- und Wasserverbrauch seit der Umstellung gesenkt werden konnte. Ohne auf gute Reinigungsergebnisse verzichten zu müssen, könne man jetzt mit jedem aufbereiteten Mopp rund 20 Quadratmeter Boden wischen. Ein weiterer wichtiger Aspekt: „Die Böden sind nach dem Wischen nicht mehr so nass. Damit haben wir auch die Unfallgefahr durch Ausrutschen auf ein Minimum reduziert“, sagt Stephanie Harms vom Reinigungsteam.

Wie Frauke Dornhöfer berichtet, sind diese inzwischen gut eingespielten Abläufe nahezu automatisiert. Mit dazu beigetragen haben die hierfür neu geschaffenen Räume innerhalb des Klinikgebäudes. Es sind nur wenige Schritte bis zu den zentralen Waschräumen. Alles ist jetzt nah beieinander: Waschmaschinen, Trockner, Boxen mit den aufbereiteten Mopps, Tücher, Reinigungsmittel und die Servicewagen. Durch die verkürzten Wege konnte die Rüstzeit für das komplette Bestücken der Servicewagen auf weniger als zehn Minuten reduziert werden. „Der Zeitgewinn ist für mich ein Plus an Qualität und es macht Laune, mehr Raum für die Reinigung auf der Station zur Verfügung zu haben“, ergänzt Harms. Abschließend sei festzustellen, dass sich nicht nur die Qualität der Reinigungsprozesse verbessert habe, sondern darüber hinaus auch die hohe Motivation der Mitarbeiter eine angenehme Folge der Umstellung ist.

Waschen von Reinigungstextilien

Ein ökologisches und soziales Projekt wirtschaftlich umgesetzt.

Im Sommer dieses Jahres investierte ein Lübecker Dienstleistungsunternehmen in seiner Kieler Niederlassung in neue Waschtechnik mit der dazugehörigen Infrastruktur und damit in eine bemerkenswert soziale Maßnahme. So entstand in den letzten Monaten ein ökonomisches, ökologisches und soziales Projekt, das in seinen Ausmaßen und Wirkung seinesgleichen sucht.

Als Holger Graf zum Jahresanfang die Leitung der Bockholdt- Niederlassung in Kiel übernahm, fand er auf engstem Raum eine in die Jahre gekommene und äußerst störanfällige Waschtechnik vor. Zu oft waren die zuständigen Servicetechniker der früher genutzten Waschmaschinen zu Gast. Dazu stapelten sich in den Werkräumen mit Mopps und Tüchern gefüllte, unsortierte blaue Müllsäcke, deren Inhalte nur mit großem Aufwand vorsortiert und verarbeitet werden konnten. Letztendlich standen Aufwand und Arbeitsergebnis in keinem guten Verhältnis.

So kam es nicht von ungefähr zur großen Unzufriedenheit bei den in diesem Bereich tätigen Mitarbeitern. Holger Graf erkannte schnell, dass dies in der Summe mehr Qual als Lust an der Arbeit hervorrief, und entschloss sich, die Situation nachhaltig verändern zu wollen. Nachdem er für sein Vorhaben grünes Licht von der Geschäftsführung in Lübeck bekam, ergriff er die weitere Initiative und kontaktierte im ersten Schritt Schneidereit Professional.

Inklusion im Industriebetrieb

Zur gleichen Zeit lernte Graf auf einer Veranstaltung des Handelsund Industrieparks Kiel-Wellsee e.V. Mo Kay vom Werkforum Kiel kennen, die dort in einem Vortrag ihre gemeinnützige Organisation vorstellte. Da für ihn bereits feststand, die Organisation und das Handling der Waschprozesse zukünftig outzusourcen, war für Graf schnell klar, hier den richtigen Partner für sein nachhaltiges Konzept gefunden zu haben. Er entschloss sich, auch das Werkforum in sein Konzept miteinzubinden.

Das Werkforum ist ein Angebot für Menschen mit einer psychischen Erkrankung, die nicht oder noch nicht auf dem ersten Arbeitsmarkt beschäftigt werden können. Neben der Beschäftigung in den Werkstattbereichen wie Nähmanufaktur, Flecht- und Knüpferwerkstatt oder Design haben diese Menschen die Möglichkeit, in Betrieben auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt über einen längeren Zeitraum zu arbeiten. Dabei werden sie von den Mitarbeitern des Werkforums betreut. Graf war vom Inklusionskonzept des Werkforums mehr als überzeugt, sodass inzwischen unter der Betreuung des Werkforums Kiel jeweils zwei Menschen in zwei Schichten bei Bockholdt im Wäschereibetrieb arbeiten.

Die Infrastruktur komplett erneuert

Die generelle Planung begann im April dieses Jahres infolge eines ersten Treffens von Holger Graf mit Schneidereits Key-Account- Manager René Friedrich. Man besichtigte gemeinsam die Räumlichkeiten und war sich daraufhin schnell einig, dass grundsätzlich alles infrage gestellt werden müsste. Dieses Gespräch sollte Grundlage zur Ausarbeitung eines ersten Konzeptes sein. Von Anfang an war klar, für das Waschen der wöchentlichen Menge von 8.000 Wischbezügen ein System mit reiner und unreiner Seite zu implementieren, um so das Be- und Entladen der Wäsche in zwei getrennten Räumen durchführen zu können.

Die ermittelten Kennzahlen zum Zu- und Abwasser sowie des Stromverbrauchs der geplanten Waschmaschinen und Trockner machten deutlich, dass es Handlungsbedarf für die seinerzeit zu schwach ausgelegten Stromleitungen oder für die Kapazität der Abwasserleitungen gab. Infolgedessen wurde mit den Kieler Stadtwerken die Leistung des Stromnetzwerkes auf insgesamt 3 × 250 Ampere ausgebaut, sodass auch jetzt noch ein von Bockholdt neu angeschaffter Opel Ampera-e „betankt“ werden kann.

Ebenfalls war das Abwasserkonzept eine besondere Herausforderung. Um mit den Abwassermengen der insgesamt vier geplanten Waschmaschinen die Abwasserleitungen nicht zu überlasten, installierte man nach den Berechnungen von René Friedrich ein sogenanntes Kaskadensystem, das nunmehr die Wassermengen dosiert und geregelt in den Kanal bringt.

Pünktlich zum angepeilten Projektstart gingen am 25. August 2017 drei Waschmaschinen à 14,7 und eine Waschmaschine mit 7,7 Kilogramm Fassungsvermögen vom Typ MoppWash sowie zwei Trockner EcoDry mit 19,7 und ein Trockner EcoDry mit 7,7 Kilogramm Volumen von Schneidereit Professional in Betrieb. Mopps und Tücher werden nach einem von Schneidereit Professional und Bockholdt entwickelten Workflow angeliefert, gewaschen und getrocknet.

Bereits im Objekt befüllen die Reinigungskräfte spezielle Waschnetze mit den schmutzigen Textilien. Die Waschnetze sind mit einem im Werkforum Kiel angenähten Label ausgestattet, das Informationen wie Kundenname oder Objektadresse enthält und darüber hinaus wasser- und chemiefest beschriftet ist. Die Befestigung der Labels und die Art der Beschriftung bedurften laut Holger Graf einer längeren Testphase, um das Ausbleichen des Textes und das Ablösen der Labels auszuschließen. „Was auf den ersten Blick einfach erschien, war dann doch komplizierter als gedacht“, ergänzt Graf. Dies wurde aber letztendlich gut gelöst.

Waschmittel biologisch abbaubar

Seit der Umstellung fährt der Tourenfahrer von Bockholdt, im Übrigen ein syrischer Flüchtling mit guten Deutschkenntnissen, regelmäßig die einzelnen Objekte an und bringt die mit der Schmutzwäsche befüllten Netze zum Standort in der Kieler Liebigstraße. Die Einarbeitung und die Führung des Bedienpersonals der Waschmaschinen übernahm das pädagogische Fachpersonal des Werkforums Kiel Solveig Böning und Svenja Hansen.

Inzwischen hat sich alles soweit eingespielt, sodass die Teams nahezu autonom arbeiten können – was Holger Graf lobend herausstellt. Nach der Anlieferung werden zunächst die Netze vom Personal des Werkforums aus den Transportsäcken entnommen und in Boxen vor der Wäscherei zwischengelagert. Je nach Auslastung folgt anschließend die Beladung der Waschmaschinen. Danach startet das Waschprogramm, um die Schmutzwäsche, inklusive der Netze, nach den von Schneidereit Professional vorprogrammierten Prozessen zu waschen. Elektronisch gesteuerte Dosierpumpen sorgen dafür, dass die Waschmittelmenge über den ganzen Waschvorgang hinweg exakt gleichbleibt und keinen Schwankungen unterliegt.

Auch an die Qualität und Umweltverträglichkeit der Waschund Desinfektionsmittel wurden höchste Ansprüche gestellt. In enger Zusammenarbeit zwischen René Friedrich und Dennis Senkpaul, Tana-Chemie, entstand ein auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnittene perfekte Kombination von Wasch- und Desinfektionsmitteln (Activ liquid, Flüssigwaschmittel; System alca, flüssiger alkalischer Waschkraftverstärker; Apesin oxydes, Wäschedesinfektions- und Bleichmittelzusatz), teilweise aus erneuerbaren Rohstoffen; die Waschmittel sind vollbiologisch abbaubar.

Um die Richtlinien des RKI (Robert Koch-Institut) zur Desinfektion 100-prozentig zu erfüllen, wurde von Schneidereit Professional das spezielle Medic-Programm entwickelt und sorgt damit für garantierte Temperaturhaltezeiten, unterbrechungsfreie Waschprogramme und eine automatische Dosierung der Wasch- sowie Desinfektionschemie. Die Maschinen der EasyMopp-Reihe sind besonders anwenderorientiert konstruiert und werden mit nur je einem Bedienknopf für die Mopp- oder Tuchwäsche gestartet. Die vorgeschriebene Temperaturhaltezeit bleibt im Laufe des Desinfektionsprozesses konstant, kann nicht unterschritten werden und ist von außen nicht manipulierbar. Dazu arbeiten die Maschinen mit dem neuesten Energiesparprogramm von Schneidereit Professional, mit dem der Strom- und Wasserverbrauch um bis zu 40 Prozent gesenkt werden können.

Wärmepumpentechnologie reduziert Stromverbrauch

Nach der desinfizierenden Wäsche entnehmen die Teams des Werkforums die befüllten Netze aus den Maschinen. Dann kommen die Netze über eine Durchreiche von der unreinen auf die reine Seite der Wäscherei und wandern anschließend in die Trockner. Mit dem Einsatz der Wärmepumpentrockner EcoDry wird die saubere Prozesskette des Waschens abgerundet. Nach dem Trocknen werden die mit den Adresslabels ausgestatteten Netze in Regale zwischengelagert, um später von Bockholdts Tourenfahrer wieder in die Reinigungsobjekte gebracht zu werden.

Die Methode der Wärmepumpentechnologie ermöglicht die Reduktion des bisherigen Stromverbrauchs um bis zu 80 Prozent. Ein weiterer Grund für den Einsatz dieses umweltfreundlichen Verfahrens ist die signifikante Senkung des Kohlendioxidausstoßes. Die Maschinen sind derart konstruiert, dass keine bauseitige Zu- und Abluftinstallation mehr notwendig ist, die extrem teuer sein kann. Der Gesamtverbrauch aller Maschinen, also Waschmaschine und Trockner, liegt in der Vollauslastung laut Schneidereit Professional nur noch bei 51,4 Kilowatt pro Stunde.

Unterhalten wird die Technik mit dem 360°-Mietmodell von Schneidereit Professional. Hierbei handelt es sich um ein „Rundum- sorglos-Paket“, das den Kunden von allem vorhersehbaren und unvorhersehbaren Aufwand finanziell und organisatorisch befreit. Sollte Bockholdt im Betriebsablauf einmal technische Unterstützung benötigen, wird die Betriebsbereitschaft der Technik von Schneidereit Professional innerhalb von 24 Stunden wiederhergestellt. Auch die Kosten für Bedienungsfehler oder vermeidbare Reparaturen sind inkludiert. Zusammenfassend ist festzustellen: In Kiel wurde in ein Projekt realisiert, auf das alle Beteiligten stolz sein können und dem man weiterhin viel Erfolg wünscht.