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Personalentwicklung bei Schneidereit: Ein Interview mit unserer Personalleiterin Anne-Marei List

Das Unternehmen Schneidereit ist in den letzten Jahren stark gewachsen und plant auch in Zukunft, seinen Mitarbeiterstamm auszubauen. Dies stellt ein mittelständisches Unternehmen grundsätzlich immer vor großen Herausforderungen.  Aus diesem Anlass hat sich das Schneidereit-Blog Team mit unserer Personalleiterin Anne-Marei List getroffen, um sich mit ihr über die Personalentwicklung und -betreuung bei Schneidereit zu unterhalten.

Anne-Marei List

Anne-Marei List

Schneidereit-Blog: Guten Tag Frau List. Sie sind Personalleiterin bei Schneidereit, deshalb möchten wir uns gerne mit Ihnen heute über die Personalentwicklung bei Schneidereit unterhalten. Bevor wir jedoch mit unserem eigentlichen Thema beginnen, würden wir Sie gerne den Lesern vorstellen. Welches Studium haben Sie abgeschlossen, bevor es mit dem Job losging?

Frau List: Ich habe an der Universität Göttingen mein Diplom der Sozialwissenschaften mit dem Schwerpunkt Personal absolviert.

Schneidereit-Blog: Wie kamen Sie selbst zu Schneidereit?

Frau List: Ich habe mich auf eine Ausschreibung für ein Traineeprogramm im Personalmanagement beworben und habe nach einem Assessment-Center und Gesprächen mit der Geschäftsführung die Stelle angeboten bekommen. Nach meiner Zusage habe ich bei Schneidereit angefangen.

Schneidereit-Blog: Wie lange sind Sie schon bei Schneidereit?

Frau List: Ich bin jetzt seit über vier Jahren bei Schneidereit.

Schneidereit-Blog: Was war der ausschlaggebende Grund, dass Sie sich für Schneidereit entschieden haben?

Frau List: Ich habe das Potential bei Schneidereit gesehen. Wir sind ein wachsender Mittelständler und ich bekam die Möglichkeit, das Personalmanagement für dieses Unternehmen aufzubauen. Mir war von Anfang an klar, dass das Personalmanagement hier als strategischer Partner angesehen wird und ich somit meine Ideen und Konzepte einbringen kann.

Schneidereit-Blog: Wie hat sich die Mitarbeiteranzahl in den letzten Jahren verändert?

Frau List: Im Zuge der letzten zehn Jahre hat sich die Mitarbeiteranzahl von 12 im Jahr 2004 auf derzeit 90 verändert.

Schneidereit-Blog: Es ist sehr auffällig, dass im Unternehmen viele junge Gesichter zu sehen sind. Wie hoch ist das Durchschnittsalter?

Frau List: Sie haben mit Ihrer Annahme durchaus recht. Für ein mittelständiges Unternehmen ist das Durchschnittsalter mit 33 Jahren gering.

Schneidereit-Blog: Es ist auch in Zukunft geplant, weiter zu wachsen. Welche Arbeitskräfte werden besonders gesucht?

Frau List: Grundsätzlich sind wir offen für alles, sofern es im fachlichen und persönlichen Bereich stimmt. Ob Ausbildung, Praktikum, erste Berufserfahrungen nach dem Studium, Quereinstieg oder eine neue langfristige Station für Berufserfahrene. Wir arbeiten mit den unterschiedlichsten Persönlichkeiten, die mit unserer Serviceorientierung und Kundennähe erfolgreich sind.

Schneidereit-Blog: Wo Sie gerade Ausbildung angesprochen haben. Wie hoch ist der Anteil an Auszubildenden?

Frau List: Wir haben einen relativ hohen Anteil. Derzeit sind 17% unserer Belegschaft in der Ausbildung.

Schneidereit-Blog: Und welche Ausbildungsberufe bieten Sie an?

Frau List: Derzeit bilden wir Industriekaufleute, Mechatroniker, Fachkräfte für Lagerlogistik und Fachinformatiker aus.

Schneidereit-Blog: Wie sieht es dabei mit Übernahmechancen aus?

Frau List: Da wir gezielt unsere eigenen zukünftigen Fachkräfte ausbilden, sind die Übernahmechancen hoch.

Schneidereit-Blog: Stichwort Fachkräfte. Macht sich der Fachkräftemangel auch bei Schneidereit bemerkbar?

Frau List: Grundsätzlich wirken wir mit unseren nachhaltigen Aus- und Weiterbildungsbemühungen aktiv dem Fachkräftemangel im eigenen Unternehmen entgegen. Dennoch merken auch wir, dass die Arbeitsmarktlagen zugunsten der Kandidaten seit einiger Zeit intensivere und kreativere Recruitingbemühungen notwendig macht.

Schneidereit-Blog: Wie sehen bei Schneidereit diese Recruitingbemühungen aus?

Frau List: Wir bespielen unterschiedliche Kanäle, um unsere Stellen aufzuzeigen. Zum Einen sind wir in den bekannten Jobportalen mit Stellenausschreibungen vertreten. Darüber hinaus sind wir auch auf unserer Website, in Fachzeitschriften und bei Karrierenetzwerken wie Xing aktiv. Eine wichtige Rolle bei der Personalsuche spielen außerdem unserer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die Schneidereit als Arbeitgeber regelmäßig in ihrem persönlichen Umfeld empfehlen.

Schneidereit-Blog: Worauf achten Sie bei einem Bewerber besonders?

Frau List: Im ersten Schritt achte ich auf fehlerfreie und vollständige Bewerbungsunterlagen. Im Gespräch selbst ist mir ein dynamischer, interessierter und vorinformierter Auftritt wichtig.

Schneidereit-Blog:
Wie verläuft bei Ihnen ein idealtypisches Bewerbungsverfahren?

Frau List: Im Normalfall rufen wir passende Bewerber an und informieren sie, welches Auswahlinstrument bei ihm in Frage kommt. Dies kann ein Bewerbungsgespräch vor Ort, ein Telefoninterview, aber auch ein Assessment-Center sein. In der Regel führen wir aber immer klassische Bewerbungsgespräche. Dabei unterhalten wir uns über zukünftigen Aufgabenfeldern, das Profil des Bewerbers und informieren den Kandidaten oder die Kandidatin darüber, was es bedeutet, für Schneidereit zu arbeiten. Wenn alle Grundvoraussetzungen stimmen, und das Gespräch positiv verläuft, stehen die Chancen für beide Seiten gut, einen Arbeitsvertrag abzuschließen.

Schneidereit-Blog: Der Trend des Personalmanagements geht klar hin zu flachen Hierarchien und kurzen Kommunikationswegen. Wie sieht es bei Schneidereit aus?

Frau List: Unsere mittelständische Struktur erlaubt es uns – so oft es geht – direkt miteinander zu kommunizieren und den persönlichen Kontakt untereinander zu pflegen. Dies geschieht durch alle Hierarchieebenen. Durch diese Arbeitsweise schaffen wir die Grundvoraussetzung, unsere Mitarbeiter zu fördern, sie gegebenenfalls auf Führungspositionen vorzubereiten und weiter fortzubilden.

Schneidereit-Blog: Ein starkes Wachstum des Mitarbeiterstamms zieht auch immer Veränderungen in der Mitarbeiter- und Organisationsstruktur nach sich. Wie läuft so ein Prozess bei Schneidereit ab?

Frau List: Durch den permanenten Austausch mit der Geschäftsführung und den Abteilungsleitern, versuchen wir solche Struktur- und Organisationsveränderungen durchzuführen. Dies ist gerade in einem Unternehmen wie dieses, welches in den letzten Jahren so stark gewachsen ist, immer eine Herausforderung für alle Beteiligten. So erstellen wir Organigramme, definieren Prozesse und ermöglichen unseren Mitarbeitern, sich einzubringen und Verbesserungsvorschläge zu kommunizieren. Des Weiteren, versuchen wir unsere Mitarbeiter in allen Belangen zu begleiten.

Schneidereit-Blog: Wie können wir uns diese Betreuung der Mitarbeiter vorstellen?

Frau List: Wir beraten unsere Mitarbeiter hinsichtlich Altersvorsorge, Arbeitszeitmodelle oder Weiterbildungsmöglichkeiten. Auch helfen wir beispielsweise unseren ausländischen Mitarbeitern, Wohnungen in der Region zu finden, ihre Bildungs- und Qualifikationsabschlüsse anerkennen zu lassen und Behördengänge zu organisieren. Manchmal stehen persönliche Themen, wie Vermittlung bei Konflikten oder Unterstützung in vielfältigen Situationen, in denen die Mitarbeiter Hilfe benötigen, auf der Tagesordnung. Großen Wert legen wir auf die gemeinsamen Mitarbeiterveranstaltungen, wie Sommer- und Weihnachtsfeste, aber auch Tischtennisturniere.

Schneidereit-Blog: Zum Abschluss unseres Gesprächs noch folgende Frage: Was waren die bahnbrechendsten Veränderungen bei Schneidereit in den letzten Jahren?

Frau List: Ein wichtiger Wachstumsschritt war die Einführung einer mittleren Führungsebene im Zuge des Wachstums. Noch vor vier Jahren gab es diese nicht. Mit dem personellen Wachstum haben wir für jeden Geschäftsbereich Abteilungsleiter eingesetzt, die gemeinsam mit der Geschäftsleitung und den Mitarbeitern die Abläufe und Kommunikation quer durch das Unternehmen erleichtern und optimieren.
Eine weitere entscheidende Etappe unserer Entwicklung – und zur Steigerung unserer Marktpräsenz in Deutschalnd und Österreich – ist der starke Ausbau unserer Vertriebsmannschaft im Innen- und Außendienst auf mittlerweile insgesamt 42 Personen mit steigender Tendenz.

Schneidereit-Blog: Vielen Dank für das Interview, Frau List.

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