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Die CMS 2013 in Berlin – Eine Nachbetrachtung

Messe Berlin

Für unsere Rubrik „Schneidereit on Tour“ haben wir für Sie in der letzten Woche einen besonderen Trip gemacht. Wir besuchten die Messe CMS in Berlin. Diese fand in diesem Jahr unter den Themenschwerpunkten Innovation und Nachhaltigkeit statt. Hier erfahrt Ihr mehr über unsere Erlebnisse bei der CMS.

Bis zum heutigen Tag ist dem normalen Bürger nicht zwingendermaßen präsent, welchen Stellenwert die Reinigungsindustrie in unserem alltäglichen Leben einnimmt. Für viele gehören gepflegte Straßen und öffentliche Plätze, reine Büroräume oder desinfizierte Krankenhäuser zur Normalität. Dies ist jedoch nur möglich, weil innovative Unternehmen immer neue Produkte, Lösungen und Dienstleistungen anbieten, um unser Alltagsleben etwas sauberer zu machen.

Aus diesem Grund trafen sich viele Austeller und Branchenexperten auf der CMS.

Für alle, die es nicht auf die diesjährige CMS geschafft haben oder gar nicht wissen, was die CMS ist, hat sich das Schneidereit-Blog-Team auf den Weg gemacht, um Ihnen hier eine kleine Nachberichterstattung über die CMS zu geben.

Über die CMS?

Vom 24. bis 27. September 2013 zeigten 361 Aussteller aus 20 Ländern eine ganzheitliche Branchenübersicht über Systeme, Produkte und Verfahren der kompletten Reinigungstechnik und –chemie.

In diesem Jahr kamen rund 16.500 Fachbesucher zu der Messe und erkundigten sich über Innovationen im Bereich der professionellen Reinigung.

Die Messe stand dieses Jahr unter dem Titel: „Nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit in der Reinigungsbranche.“ Neben den Ausstellern waren auch bei dieser CMS viele Spitzenvertreter aus der Branche zugegen und betrachteten bei Fachvorträgen und Podiumsdiskussionen die zukünftigen Entwicklungen.

Die Reinigungsbranche gibt sich die Klinke in die Hand

Vor allem Erstbesucher, waren fasziniert von den vielen Ausstellern, die ihre Produkte, Dienstleistungen und Innovationen vorstellten.

Schon am Eingang zur Messe bot sich dem Besucher ein toller Anblick. Auf dem Messevorplatz stellten Unternehmen ihre Produkte und Geräte zur Fenster- und Solarreinigung vor.

Aktionsfläche.CMS.Hubarbeitsbühnen
Hier gab es neben den imposanten Kränen, Aktionsflächen, „Hubarbeitsbühnen“, Glas- und Fassadenreinigungen auf dem Freigelände, auch die Sonderschau „Anlagenpflege“, mit den dazu gehörigen Maschinen und Geräten, zu bestaunen.

Der Besucher konnte sich hier ausgiebig das technische Know-how der Unternehmen rund um die Fensterreinigung anschauen und fand geeignete Ansprechpartner, um seine Fragen beantworten zu lassen.

Um 10 Uhr öffnete die Messe ihre Pforten

Bereits 20 Minuten vor Einlassbeginn warten die Besucher neugierig auf den Einlass. Hier kamen die unterschiedlichsten Personen aus verschiedenen Branchen ins Gespräch. Die Interessenschwerpunkte sind vielleicht unterschiedlich, aber alle fühlen sich mit dem Oberbegriff „Reinigung“ verbunden.

Pünktlich um 10 Uhr wurde einem der Zutritt in die Messehallen erlaubt, was zuweilen einem großen Getümmel glich.

Nach und nach strömten die Besucher zu den Messeständen und durch die einzelnen Hallen; alle auf der Suche nach der Neuerung, dem speziellen Produkt oder der serviceorientiertesten Dienstleistung ihrer Wahl.

CMS.gut.gefüllt

Überall wurde geredet, diskutiert und die neuen Innovationen in der Reinigungsbranche vorgestellt.

Erstaunlich war vor allem die besondere Vielfalt der Aussteller. Egal zu welchem Stand oder zu welchem Vortrag man ging, überall herrschte gute Laune und große Betriebsamkeit. Der Reinigungsbranche scheint es trotz immer größerer Rationalisierungen und Einsparungen noch gut zu gehen.

Die Aussteller zeigten sich von ihrer besten Seite.

Mein persönliches Highlight auf dieser Messe war die App-Vorstellung des Unternehmens Numantic. Hier zeigte der Anbieter die immer wichtiger werdende Rolle von Apps in dieser Branche auf. Neben einer gelungenen Präsentation setzte Numatic vor allem auf Bedienerfreundlichkeit und ein durchdachtes System.

Außerdem bestachen gerade die Messestände der Firmen Vermop und Dr. Schnell mit einer gelungen Produktpräsentation und einer idealen Informationsversorgung seitens der Ansprechpersonen.

Podiumsdiskussionen zeigten Trends und Notwendigkeiten in der Reinigungsbranche auf.

Podiumsdiskussion

Neben den ganzen Ausstellern gab es auch noch Fachforen und Podiumsdiskussionen. Hier wurde angeregt über Branchentrends, zukünftige Entwicklungen und derzeitige Problemstellungen diskutiert und referiert.

Gerade das, unter der Leitung von Cathy Smith, diskutierte Thema „Nachhaltigkeit in der Reinigungsbranche“ löste einigen Gesprächsstoff aus und überzeugte mit interessanten Dialogen.

In der kontroversen Diskussion, in der es um Profitabilität und Leistungszahlen mit dem Bezug auf Nachhaltigkeit ging, kamen die Diskussionsteilnehmer nicht immer auf einen gemeinsamen Konsens. So kam es auch zu dem Zitat: „Jeder definiert Nachhaltigkeit ein bisschen anders“.

Derzeit wird auf drei Säulen gebaut: Ökologie, Ökonomie und Soziales. Knackpunkt sei bei der Sache jedoch die Setzung der Schwerpunkte.

Gerade über diese Säulen wurde kontrovers diskutiert. Alle Beteiligten waren sich jedoch einig, dass die Politik nur eine Richtlinienkompetenz besitze und die Industrie gefordert sei, die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben zu überprüfen.

„Schneidereit hat bei dieser Messe ein Ausrufezeichen gesetzt“

Die Firma Schneidereit war das erste Mal mit einem eigenen Stand auf der Messe vertreten. In der Halle 4.2 zeigte Schneidereit sein technisches Know-how und ihr ganzheitliches Serviceangebot.

Podiumsdiskussion

Die Begründung, dass Schneidereit erstmals auf der CMS in Berlin vertreten war, lieferte Geschäftsführer Uwe Rütjes folgendermaßen: „Unser kontinuierliches Wachstum der letzten Jahre und unser Anspruch, mit unseren neuen Produkten Innovationsführer der Branche zu werden, waren die Triebfeder nach nunmehr fünfzigjähriger Unternehmensgeschichte erstmals auf der CMS in Berlin auszustellen.“

„Wir sind mit unserer Produktpräsentation, der Qualität der Kontakte und dem Feedback der Besucher mehr als zufrieden. Schneidereit hat bei dieser Messe ein Ausrufezeichen gesetzt und braucht sich nicht mehr zu verstecken.“ So Nils Rodigast Marketing Manager von Schneidereit. „Die Messe hat sich für uns aus mehreren Gründen sehr gelohnt. Wir werden auch in zwei Jahren auf jeden Fall wieder bei der CMS in Berlin vertreten sein.“ zog er als Fazit.

Schneidereit präsentierte zahlreiche Neuerungen, wie zum Beispiel ihr neues 360-Grad-Konzept oder das OSP Phone, eine Erweiterung für Kleinstobjekte des Objekt-Steuerungs-Programm.

Einen besonderen Höhepunkt bildete die Standparty am Mittwoch. Bei Getränken, Live-Musik und Fingerfood kam es zu einem engen Austausch zwischen Mitarbeitern, Kunden und überzeugten Freunden der Firma Schneidereit.

So wurde noch bis spät abends miteinander gefeiert.

Fazit der Austeller

Viele Aussteller nannten als Ziel für die Messebeteiligung die Image- und Unternehmenspflege, sowie die neuen Produktinnovationen. Zusätzlich diente die Messe der Pflege bestehender Geschäftsbeziehungen, und der Kundenakquisition.
Interessant war vor allem der Austausch zwischen den einzelnen Ausstellern. Hier und da wird es möglicherweise zu Kooperationen kommen, die zu beiderseitigen Synergieeffekten führen.

Viele der angesprochenen Aussteller zeigten sich mehr als zufrieden mit der diesjährigen Messe und gaben an, ihre Ziele mehr als erreicht zu haben und mit großer Gewissheit in zwei Jahren wieder dabei zu sein.

Der Veranstalter

Veranstaltet wurde die CMS 2013 von der Messe Berlin GmbH. Trägerverbände der alle zwei Jahre stattfindenden Fachmesse sind der Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks (BIV), Bonn; der Fachverband Reinigungssysteme im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), Frankfurt; sowie der Industrieverband Hygiene und Oberflächenschutz (IHO), Frankfurt.

Bildrechte

Die Bildrechte und Copyright liegen bei „Messe Berlin GmbH“

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