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Keime haben bei ihm keine Chance. Interview mit Kamill Vajda – einem der drei staatlich geprüften Desinfektoren bei Schneidereit.

Mit unserem technischen Koordinator Kamill Vajda, hat Schneidereit bereits den dritten staatlich geprüften Desinfektor in seinem Team. Das Schneidereit-Blog Team spricht mit ihm über die Anforderungen an einen Desinfektor, seine Ausbildung, seine Aufgaben und seine Zukunft bei der Schneidereit GmbH.

Kamill Vajda

Kamill Vajda ist einer von drei staatlich geprüften Desinfektoren bei der Schneidereit GmbH

Schneidereit-Blog: Hallo Kamil, du bist einer von deutschlandweit 3.000 staatlich geprüften Desinfektoren. Was heißt das genau?

Vajda: Um staatlich geprüfter Desinfektor zu werden, bedarf es eine spezielle Fortbildung. Er besitzt wichtige Kenntnisse in den Bereichen Infektionskrankheiten, Wirkungsweisen von Desinfektionsmittel und deren Inhaltsstoffe. Hinzu kommt, dass er mit den wichtigsten Desinfektionsmaßnahmen vertraut ist und rechtliche Grundlagen im Zuge von Desinfektionsprozessen kennt. Ein Desinfektor ist häufig in beratender Form tätig.

Schneidereit-Blog: Wie kam es dazu, dass du diese Fortbildung absolviert hast?

Vajda: Ein Eckpfeiler unseres Geschäftsprinzips ist eine hohe Beratungsqualität und diese kann nur durch solche Zusatzqualifikationen beibehalten werden. Im Zuge meiner Ausbildung hatte ich den Wunsch entwickelt, mich in diesem Bereich weiter zu qualifizieren. Den Auftakt zur Anmeldung in der Desinfektorenschule bildete ein Gespräch mit unserem Geschäftsführer Uwe Rütjes – der selbst ein staatlich geprüfter Desinfektor ist – über die Vorteile, die sich daraus ergeben. Anschließend hatte ich den nächstmöglichen Desinfektorenkurs belegt und meine Prüfungen mit der Gesamtnote „sehr gut“ abgeschlossen.

Schneidereit-Blog: Wie kann sich der Leser den Ablauf dieses Lehrgangs vorstellen?

Vajda: Grundsätzlich denkt ein Außenstehender, dass wir den ganzen Tag lernen, wie ein Raum richtig desinfiziert wird. Dies ist jedoch nur einer der Bestandteile des Lehrgangs. Letztendlich geht es darüber hinaus. Es wird viel über Viren, Keimen, Bakterien und Pilzen unterrichtet: Wie verhalten sich diese und was ist die wirkungsvollste Desinfektion?

Wir waren beispielsweise in einem Krankenhaus und haben uns dort die Abläufe genauestens angeschaut. Unteranderem haben wir auch einen Desinfektionsprozess begleitet. Im Nachhinein betrachtet, hat sich mein Wissen in diesem Gebiet enorm erweitert, so dass auch unsere Kunden von dieser Kompetenz profitieren. Der Anspruch von Schneidereit ist, jederzeit den besten Service bieten zu können. Dazu gehört vor allem qualifiziertes Personal. Von den 3.000 staatlich geprüften Desinfektoren arbeiten allein drei bei Schneidereit.

Schneidereit-Blog: Seit wann genau bist du bei Schneidereit beschäftigt?

Vajda: Ich habe meine Ausbildung am 01.08.2010 bei Schneidereit begonnen.

Schneidereit-Blog: Welche Ausbildung hast du absolviert?

Vajda: Ich wurde zum Bürokaufmann ausgebildet. Es war genau das richtige für mich, da diese Qualifikation sehr vielfältig und herausfordernd ist. Anders als bei einigen anderen Firmen, bei denen in der Anfangszeit nur kleine Büroarbeiten erledigt werden dürfen, konnte ich bei Schneidereit nach einer kurzen Einarbeitungszeit schon bei der Kundenbetreuung mithelfen und war z.B. von Beginn an bei den Bioindikatorentests eines unserer größten Kunden vor Ort.

Schneidereit-Blog: Wie kam es zu dem Übergang von deiner Ausbildung zu der jetzigen Anstellung als technischer Koordinator?

Vajda: Ich habe mich bereits während meiner Ausbildung viel mit unseren Produkten auseinandergesetzt. Ich war sehr häufig in technischen Projekten involviert, in denen ich mir ein großes Knowhow angeeignet habe – sei es die Ausmessung von Objekten oder Erstellung von 3D-Zeichnungen. Als technischer Koordinator bin ich sehr häufig bei Auslieferungen an die Kunden dabei. Letztendlich begleite ich große Projekte von Anfang bis zum Ende: von der Ausmessung bis hin zum Aufstellen der Geräte.

Schneidereit-Blog: Um es etwas zu konkretisieren: Bist du für die Infrastruktur vor Ort zuständig?

Vajda: Genau. Das ist einer meiner Kernaufgaben. Die Koordination und Planung. Wobei der Bereich der 3D Zeichnungen einen wichtigen Teil meiner Arbeit einnimmt. Diese fertigen wir für jedes Objekt an. Anhand der Begehungen vor Ort und Ausmessungen erstellen wir eine originalgetreue 3D Zeichnung für uns und unseren Kunden. So ist direkt die Machbarkeit einer Umsetzung einsehbar und erleichtert den Monteuren ihre Arbeit. Zusätzlich bin ich für die Bioindikatorentests in unseren Waschmaschinen zuständig.

Schneidereit-Blog: Was genau sind Bioindikatorentests?

Vajda: Bioindikatorentests sind kleine Teststreifen in denen Testkeime enthalten sind. Wir waschen diese bei einer ganz normalen Desinfektionswäsche mit. Anschließend werden diese Teststreifen zu einem Institutslabor geschickt. In der anschließenden Auswertung wird überprüft, ob alle Keime abgetötet wurden, oder ob wir an dem Desinfektionsvorgang noch ein paar Justierungen durchführen müssen.

Kamill Vajda

Kamill Vajda vertieft im Kundengespräch

Schneidereit-Blog: Es ist also eine Qualitätskontrolle?

Vajda: So ist es. Dies gewährleistet vor allem bei notwendigen Desinfektionswaschgängen eine gleichbleibende Qualität. Wir empfehlen diese Tests vor allem für die Krankenhaus- und Altenheimbranche.

Schneidereit-Blog: Wie sieht deine zukünftige Planung bei Schneidereit aus?

Vajda: Wie eben angesprochen, bin ich technischer Koordinator bei Schneidereit und kümmere mich um das Qualitätsmanagement vor Ort. Zukünftig plane ich jedoch, bei Schneidereit als Key Account Manager zu fungieren. Deshalb hat mir die Geschäfts- und Personalleitung die Möglichkeit gegeben, parallel zu meiner derzeitigen Anstellung, als Trainee für den Vertrieb anzufangen. Nach dem Traineeship werde ich als Junior Account Manager angestellt.

Schneidereit-Blog: Seit wann hast du den Wunsch, als Vertriebsmitarbeiter zu arbeiten?

Vajda: Dieser Wunsch war schon immer vorhanden und hat mich während meiner ganzen Zeit bei Schneidereit begleitet. Schon zu Beginn meiner Ausbildung habe ich der Geschäftsführung klar kommuniziert, dass ich in diesem Bereich tätig sein möchte und habe kontinuierlich darauf hingearbeitet.

Schneidereit-Blog: Zum Abschluss unseres Gespräches: Was gefällt dir besonders bei Schneidereit?

Vajda: Ich bin sehr dankbar dafür, dass mir schon zu Beginn meiner Ausbildung viele Möglichkeiten geboten wurden, mich weiterzuentwickeln und auch im Anschluss meine beruflichen Wünsche zu verwirklichen.

Schneidereit-Blog: Vielen Dank für das Interview.

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